Mikronährstoffe und Spitzenprävention – additiv, alternativ, exklusiv?

Schwerpunktthema: Demenz

https://www.youtube.com/watch?v=1TM_SKUlI5M

Bereits in der Einladung zum Kongress hatten wir auf die zunehmende Bedeutung der Demenz hingewiesen: 1,5-2.0 Millionen Betroffene in Deutschland, 10 Millionen in Europa und 35,5 Millionen weltweit. Prognose bis 2050: weltweit 115 Millionen.

Angesichts dieser Dimensionen ist es ziemlich müßig darüber zu diskutieren, ob es derzeit in Deutschland bereits 2.0 oder „nur“ 1.5 Millionen Betroffene gibt. Vielmehr wird immer deutlicher, dass die Veränderungen der natürlichen Umwelt, die auf den technischen Fortschritt zurückzuführen sind, auf den wir ja alle so stolz sind, dass diese Veränderungen und der damit einhergehende Natur-Defizit-Effekt die Ursache für die zahlreichen „modernen“ Erkrankungen sind - inklusive der Demenz!

Die vielfältigen Vorträge des Kongresses, die wieder von hochkarätigen Referenten angeboten werden, belegen diese These ganz eindeutig: von der Insulinresistenz der Gehirnzellen über die Defizite elementarer Ressourcen in weiten Teilen der Bevölkerung wie fehlenden Mikronährstoffen, Vitamin D und Omega-3 Fettsäuren für die Hirnfunktion bis hin zu fehlenden Botenstoffen der Muskulatur als Folge der allgemeinen körperlichen Inaktivität.

Bedrückend ist die Erkenntnis, dass unserer Gesellschaft eine solche Entwicklung widerfährt und „man“ angeblich machtlos diesem Geschehen gegenübersteht. Zitat: „Die Zunahme der Demenz ist durch das zunehmend hohe Alter bedingt, das immer mehr Menschen erreichen.“ Also ein schicksalhaftes Ereignis?! Inzwischen versucht man sogar, das Problem unter den Teppich zu kehren: Mithilfe von Ergebnissen der bekannten Framingham Studie wird argumentiert, dass die Demenz bereits rückläufig sei! Wo ist da dann noch ein Problem? Hauptsache, der angeblich mündige Bürger hält Ruh und zahlt weiter – egal ob unsinnige Steuern und Versicherungsbeiträge - und konsumiert weiter ungesunde Industrieprodukte.

Dieser Ignoranz wollen wir auch mit unserem dritten Kongress für menschliche Medizin wieder entgegenwirken und auf Eigeninitiative setzen. Jeder dort, wo er es kann: in seiner eigenen Umwelt, seiner eigenen Lebenswelt, die er persönlich gestalten kann. Dies nennt man Verhältnis-Prävention. Sie ist zwar aufwändig, dafür aber hocheffektiv und die absolute Voraussetzung für eine erfolgreiche und vor allem nachhaltige Verhaltensprävention. Zusätzlich benötigen wir noch das dritte „V“, die Verständnisprävention, so wie wir sie hier auf unserem Kongress praktizieren.

Schaffen wir uns auf diese Weise eine gesunde Lebens-/Umwelt, werden wir gesund bleiben oder auch wieder werden. Leben wir (weiter) in einer toxischen Umwelt - ganz gleich ob diese durch Feinstaub oder Schwiegermutter geprägt ist - wird uns dies krank machen und letztendlich vorzeitig umbringen.

Nach der Fraktale-Regel des Mathematikers Mandelbrot setzen sich alle großen Strukturen aus vielen gleich geformten kleineren Strukturen zusammen. Dies gilt für das gesamte Universum, unseren Körper und auch unsere Umwelt. Schaffen wir entsprechend gemeinsam viele kleine, gesunde Umwelten, wird daraus eine große, gesunde Umwelt, von der wir alle profitieren. Dies ist das Prinzip der „gesunden Region“, das am Ende des Kongresses vorgestellt wird. Soviel sei bereits jetzt verraten: Hier werden alle drei „V“ der Prävention erfolgreich eingesetzt und jeder kann mitmachen bei der eigenen (r)evolutionären Potentialentfaltung.

AMM Newsfeed

Aktuelle Beiträge zur Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention

Die Vorträge im Überblick

KMM2016 - Komplettpaket

Der Kongress als Video-Download + Bonusmaterial

Mikronährstoffe in der Vorbeugung und Therapie von DAT

Apotheker Uwe Gröber - Essen

Mikronährstoffe mit antioxidativen, antientzündlichen sowie mitotropen und neuroprotektiven Eigenschaften haben in der Prävention und Therapie von DAT einen hohen Stellenwert. Der frühzeitige Einsatz Gehirnaktiver Mikronährstoffe (z.B. Vitamin E, Vitamin B12) kann dazu beitragen die Alltagskompetenz der Betroffenen zu steigern und die Krankheitsprogression zu verlangsamen.

Auszug aus dem Vortrag von Uwe Gröber
https://www.youtube.com/watch?v=T9tX6xQ6qno
Das Interview mit Uwe Gröber
https://www.youtube.com/watch?v=JkQ2BewwIk0

Healture-Brainfood – Mit Kantinenessen gegen Demenz

Andreas Rauth - Kronberg

In der Kantine können Sie sehen, ob Unternehmen an der Gesundheit Ihrer Mitarbeiter wirklich interessiert sind. Hier wird bis zu 200 mal im Jahr gefrühstückt, gesnackt oder zu Mittag gegessen. Eine elegante, niedrigschwellige Möglichkeit also, um die Leistungsfähigkeit zu fördern, die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und das Wohlbefinden zu optimieren – spielerisch, genussvoll, begeisternd und nachhaltig. Und ganz nebenbei die beste Vorsorge gegen viele Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Alzheimer-Demenz.

Andreas Rauth zeigt wie die Einführung von Brainfood Konzepten die Mitarbeiter großer Unternehmen begeistert und zum zentralen Wendepunkt im Verhalten der Menschen wird – einfach, erinnerbar und alltagstauglich.

Auszug aus dem Vortrag von Andreas Rauth
https://www.youtube.com/watch?v=7tnKbjA5eqI
Das Interview mit Andreas Rauth
https://www.youtube.com/watch?v=Ejh8gk1OqvU

Magnesium und Alzheimer

Prof. Dr. med. Klaus Kisters

Ca. 2 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer Demenz, 10 Millionen in Europa und ca. 40 Millionen weltweit. Wissenschaftlichen Prognosen zufolge können wir bis 2050 mit weltweit 115 Millionen Demenzkranken rechnen. Die Alzheimerdemenz spielt hierbei eine besondere Rolle. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Gehirnfunktion möglichst lange vollständig zu erhalten. Diesbezüglich spielt eine richtige und gesunde Ernährung eine außerordentlich wichtige Rolle. Einen großen Stellenwert nimmt hierbei das häufig vergessene Elektrolyt Magnesium ein. In zahlreichen Studien konnte der positive Effekt einer Magnesiumtherapie bei Migräne, beim ADHS und auch bei Depressionen gut belegt werden.

Auszug aus dem Vortrag von Klaus Kisters
https://youtu.be/Ut1FZiWghm4
Das Interview mit Klaus Kisters
https://www.youtube.com/watch?v=aslkfKkKECg

Sie haben den Kongress für menschliche Medizin 2016 verpasst?

Dann schauen Sie sich doch unser digitales Kongresspaket an!

HRV – das Fenster zur Physiologie des Menschen

Dipl.-Ing. Florian Wolf - Stuttgart

Stress und stressbezogene Erkrankungen wie Burnout, Fatigue, Angst- und Panikstörungen, Depression und viele andere, sind heute ein weltumspannendes Problem, welches durch multiple Faktoren der persönlichen Lebensumstände und der immer komplexeren Anforderungen der Arbeitswelt verursacht sind. Dabei treten Stressoren nur zur Hälfte etwa im Berufsleben auf. Die anderen Stressoren sind familiär bedingt (ca. 30) oder persönlich (ca. 20).

Die Herzraten Variabilitätsmessung (HRV) ist ein präzises, evidenzbasiertes Verfahren für die objektive Erfassung von Stress bzw. Aktivierung (Sympathikus) und von Regeneration (Vagus/Parasympathikus). Die Herzraten-Variabilität eröffnet uns heute die Möglichkeit, über einen größeren Zeitraum etwaige Belastungen objektiv zu erfassen.

Auszug aus dem Vortrag von Florian Wolf
https://www.youtube.com/watch?v=BUX1dWj0LrA
Das Interview mit Florian Wolf
https://www.youtube.com/watch?v=ZDtrwrE5ebE

Garantiert gesundheitsgefährdend. Wie uns die Zuckermafia krank macht

Dr. Hans-Ulrich Grimm- Stuttgart

Zucker ist süß, heiß begehrt, und höchst umstritten. Wenn er heute erfunden würde, müsste er sofort verboten werden – wegen seiner Gefährlichkeit, meint einer seiner Kritiker. Er wird aber nicht verboten, sondern gezielt gefördert. Zucker ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – auch auf der medizinischen Seite: Allein die Zuckerkrankheit Diabetes generiert Umsätze von über 48 Milliarden Euro. Die Politik steht seit Jahrhunderten fest an der Seite der Zuckerproduzenten. Kaiser und Könige finanzierten ihre Paläste mit den Gewinnen aus dem Zuckergeschäft. Mit Milliarden wurde die Produktion subventioniert – weltweit. Auch die Europäische Union unterstützt den Zucker weiter – ebenso wie den Kampf gegen die Folgen: Übergewicht, Diabetes, Alzheimer, Krebs.

Auszug aus dem Vortrag von Hans-Ulrich Grimm
https://www.youtube.com/watch?v=q39xLPg_-fw

Gesunde Zucker - gibt’s die?

Dr. med. Kurt Mosetter - Konstanz

„Low carb“ ist in aller Munde. Jedoch auf das Detail kommt es an. So sind Überfrachtungen mit Stärke, kurzkettigen Kohlenhydraten und Weißmehlprodukte ganz sicher eine Wurzel für eine große Gruppe von sog. insulinresistenz assoziierten Erkrankungen. Wirklich toxisch können sich jedoch auch über kleinere Zeitspannen zu viele Süßgetränke mit dem der aus Maisstärke gewonnenn Fructose auswirken.

Neben Diabetes und vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen gewinnt die „Zuckerkrankheit Alzheimer“ eine immer größere Bedeutung.

Ist Prävention möglich? - Ja: es gibt „good carbs“!

Von der Muttermilch über die essentiellen Essenzen der Mistel und der Himalaya Olive und der Linsen spielt vor allem die Galactose eine wichtige Rolle. Neben dem Ersatzkohlenhydrat Galactose hat auch die Ribose eine große Bedeutung. Der Profisport nimmt mit diesen „gesunden Ersatzzuckern“ eine Vorreiterrolle, von welchen alle, von Kindern bis Senioren erheblich profitieren können.

Auszug aus dem Vortrag von Kurt Mosetter
https://www.youtube.com/watch?v=13thc7WbW1Y
Das Interview mit Kurt Mosetter
https://www.youtube.com/watch?v=m-1j45xQvxI

Sie haben den Kongress für menschliche Medizin 2016 verpasst?

Dann schauen Sie sich doch unser digitales Kongresspaket an!

Spiraldynamik – vom Scheitel bis zur Sohle

Dr. med. Christian Larsen - Zürich

In Sachen Bewegungsqualität sind die meisten Menschen beim ABC-Schreiben stecken geblieben: Ob zu Hause, bei der Arbeit oder im Fitnessstudio, sie wiederholen stereotyp die gleichen Bewegungsfragmente immer wieder – ohne je mit dem Körper lesen und schreiben zu lernen. Das Schlagwort der «negativen Plastizität» wurde bekannt als verdummenden Einfluss des Fernsehens auf das Gehirn. Gleiches muss von der verarmten bis fehlenden, auf ABC-Schützen-Niveau reduzierten westlichen Bewegungs(un)kultur angenommen werden.

Genau hier möchte das Bewegungs- und Therapiekonzept Antworten geben und in Sachen Bewegungsqualität eine Lücke schliessen. In Wort und Bild wird das Konzept vorgestellt, bereichert durch klinische Beispiele und vier interaktive Übungen mit dem Publikum. So wird der Unterschied zwischen einer mechanischen Bewegungsausführung und gelebter Bewegungsintelligenz unmittelbar verständlich und erlebbar.

Auszug aus dem Vortrag von Christian Larsen
https://www.youtube.com/watch?v=wDUdEkJtcug
Das Interview mit Christian Larsen
https://www.youtube.com/watch?v=O-sG9KFt4g8

Aminosäuren im Sport – damit er nicht zum Mord wird

Prof. Dr. Elmar Wienecke - Herford

Der Schlüssel für eine wirksame Verletzungsprophylaxe, Leistungskonstanz und mentale Stärke liegt in gezielten Präventionsmaßnahmen. Diese umfassen physiotherapeutische Maßnahmen (Grundlagen der Myoreflextherapie), ein optimiertes Ernährungsverhalten und die gezielte, individualisierte Mikronährstoffzufuhr („Energie auf Rezept“). Mit dieser Kombination lässt sich - im Gegensatz zu bisher interdisziplinär gewonnen Erkenntnissen aus Sportmedizin, Sport- und Ernährungswissenschaft - eindeutig das Verletzungsrisiko reduzieren und zu einer Leistungskonstanz führen.

Auszug aus dem Vortrag von Elmar Wienecke
https://www.youtube.com/watch?v=psgO0mt81d8

Hormone - Gehirn und Neuroregeneration

Prof. Dr. Johannes Huber - Wien

Während die WHI Studie keinen Benefit einer Hormonersatztherapie bestätigen konnte, zeigen neuere Untersuchungen, dass Hormone sehr wohl eine protektiven Einfluss auf das zentrale Nervensystem haben, wenn sie im Zeitfenster um die Menopause und nicht Jahrzehnte später verordnet werden. Der klinisch tätige Arzt hört wöchentlich, wie menopausale Patientinnen über ihre nachlassende Gedächtnisleistung klagen.

Vor allem dem Progesteron kommt eine starke neuroprotektive Wirkung zu, was bereits vor Jahren aus der Intensivmedizin bekannt wurde: erleiden Frauen ein  schweres Schädelhirntrauma in der zweiten, progesteronbetonten Zyklusphase, so erholen sie sich davon wesentlich schneller, als wenn der Unfall sich außerhalb der Progesteronphase ereignet.

Auch bei den frühesten Frühgeborenen wird das Progesteron zur Verbesserung der Myelinscheiden eingesetzt. Darüber hinaus besetzt das Progesteron den GABA Rezeptor und wirkt auch stimmungsstabilisierend.

Auszug aus dem Vortrag von Johannes Huber
https://www.youtube.com/watch?v=QH-JrrNrkD8

Sie haben den Kongress für menschliche Medizin 2016 verpasst?

Dann schauen Sie sich doch unser digitales Kongresspaket an!

Auch das Gehirn braucht Vitamin D

Apotheker Uwe Gröber - Essen

Man geht heute davon aus, dass 1,25(OH)2D über Wechselwirkung mit Vitamin D-Rezeptoren (VDR) direkt oder indirekt an die 6.000 der 20.488 Gene des Menschen reguliert. Neben Mineralisationsstörungen des Knochens, die bei Kindern zur Rachitis und bei Erwachsenen zur Osteomalazie führen, dürfte ein Vitamin-D-Mangel [25(OH) D im Serum < 20 ng/ml] bei der Entstehung vieler chronischer Krankheiten eine ätiologische Rolle spielen. Darunter Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose), kardiovaskuläre Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Herzinsuffizienz), Krebserkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Morbus Parkinson. Für die kindliche Entwicklung und Reifung ist ein guter Vitamin D-Status [25(OH)D: 30-60 ng/ml bzw. 75-150 nmol/l] von zentraler Bedeutung, insbesondere in der Schwangerschaft und in Phasen des Wachstums. Für die Entwicklung und Funktion des Gehirns spielt Vitamin D daher eine wichtige Rolle. So wirkt das Sonnenvitamin durch seine hormonaktive Form 1,25(OH)2D als ein Neurosteroid über die Wechselwirkung mit Vitamin-D-Rezeptoren bei der Regulierung der neuronalen Differenzierung und Reifung, indem es die Produktion von neurotrophen Faktoren wie dem Nervenwachstumsfaktor GDNF steuert. Über die Hemmung von neuronalen Entzündungsreaktionen und oxidativen Prozessen wirkt 1,25(OH)2D zudem ausgesprochen neuroprotektiv.

Auszug aus dem Vortrag von Uwe Gröber
https://www.youtube.com/watch?v=99XzowIQiv0

Menschenstopfleber: Die verharmloste Volkskrankheit Fettleber

Prof. Dr. Nicolai Worm - München

Im Zuge der Übergewichtsepidemie und der ubiquitär verbreiteten muskulären Inaktivität hat sich die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (Non Alcoholic Fatty Liver Disease, abgekürzt: NAFLD) als neue Volkskrankheit etabliert. Kennzeichnend ist eine übermäßige Lipidakkumulation des Lebergewebes mit oder ohne entzündliche Veränderungen. Pathogenetisch bedeutsam ist die Ausbildung einer Hyperinsulinämie auf Basis einer peripheren Insulinresistenz.

Eine spezifische und wirksame Arzneimitteltherapie für diese Indikation existiert nicht. Die Basistherapie der NAFLD fußt folglich auf Lebensstilintervention mit dem Ziel der Leberentfettung und der damit verbundenen Stoffwechselnormalisierung. Als schnellste und effektivste Methode zur Entfettung der Leber haben sich sehr niedrigkalorische Diäten unter Einsatz von Formula-Mahlzeiten etabliert, da es in der Praxis unmöglich ist, mit einer vergleichbar niederkalorischen Mischkost eine hinreichende Zufuhr essenzieller Nährstoffe und Ballaststoffe und eine ausreichende Sättigung zu erreichen. Bei Anwendung von Formula-Produkten sind Qualitätsunterschiede hinsichtlich Proteinqualität und Ballaststoffgehalt zu beachten. Hilfreich ist der Einsatz von Nährstoffen, die unabhängig von der Energierestriktion die Fettoxidation fördern und systemisch den Leberstatus verbessern, so wie das beim „Leberfasten nach Dr. Worm“ umgesetzt wird.

Auszug aus dem Vortrag von Nicolai Worm
https://www.youtube.com/watch?v=m6_IHv8hdKY
Das Interview mit Nicolai Worm
https://www.youtube.com/watch?v=p1c13n-whyI

Kognitive Fähigkeiten – generieren und erhalten mit Omega-3 Fettsäuren

Prof. Dr. Clemens von Schacky - München

Die optimale Funktion des Gehirns erfordert eine optimale Struktur, eine optimale Blutversorgung und die Abwesenheit entzündlicher Prozesse. Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) spielen in diesen drei Bereichen eine wichtige Rolle. DHA ist eine wichtige Strukturfettsäure des Gehirns, EPA moduliert die Blutversorgung und EPA und DHA dämpfen entzündliche Prozesse. EPA und DHA in Erythrozyten mit einer standardisierten Methode bestimmt („HS-Omega-3 Index®“) repräsentieren EPA und DHA im Gewebe, auch im Gehirn. Bestimmte Störungen der Hirnleistung sind mit einem niedrigen HS-Omega-3 Index (unter dem Zielbereich von 8 -11 %) assoziiert. Zu diesen Störungen zählen u.a.

  • eine suboptimale Hirnentwicklung des Foetus in der Schwangerschaft, die beim Baby sich in Verzögerungen der motorischen und psychischen Entwicklungen äußert.
  • das Aufmerksamkeit-Defizit-hyperkinetische Syndrom (ADHS) bei Kindern
  • Depression bei Jugendlichen und Erwachsenen
  • suboptimale kognitive Leistungen, besonders in den Bereichen exekutive Funktion und Merkvermögen in jedem bisher untersuchten Alter
  • andere Hirnleistungsstörungen
Auszug aus dem Vortrag von Clemens von Schacky
https://www.youtube.com/watch?v=WrELFKtje84
Das Interview mit Clemens von Schacky
https://www.youtube.com/watch?v=yU-kR5wHTMs

Sie haben den Kongress für menschliche Medizin 2016 verpasst?

Dann schauen Sie sich doch unser digitales Kongresspaket an!

Umweltgifte und Hirnstoffwechsel

Dr. med. Kurt E. Müller - Kempten

Das Gehirn ist für viele Stoffe, die aus der Umwelt dem Menschen chronisch zugeführt werden, auf Grund deren oftmals langen Halbwertszeit in diesem Organ ein Endlager. Am Beispiel des Quecksilbers wird dargestellt, wie das Schwermetall bei geringer Zufuhr im Gehirn kumuliert, wenn die Zufuhr chronisch erfolgt. Amalgam stellt in den zivilisierten Ländern die bedeutsamste Quelle für elementares Quecksilber (Hg°) dar. Es passiert die Blut-/Hirnschranke gut. Im Gehirn wird es durch Katalasen oxidiert und wird nur noch sehr träge ausgeschieden. Es verändert dort die dreidimensionalen Strukturen von Proteinen, blockiert Enzymfunktionen und ist auf Grund der Proteinbindung ein Allergen. Die Halbwertzeit von Quecksilber im Gehirn beträgt über 20 Jahre. Bei Untersuchungen der Gehirne von verstorbenen Amalgamträgern war der Quecksilbergehalt des Gehirns deutlich höher als bei nicht Amalgamträgern.

Auszug aus dem Vortrag von Kurt Müller
https://www.youtube.com/watch?v=r85ThSP0kBQ
Das Interview mit Kurt Müller
https://www.youtube.com/watch?v=bg09d5H2hII

Vitamin D: Update 2016

Univ. Prof. Dr. med. Winfried März - Mannheim

Die weltweit hohe Prävalenz von Vitamin D-Mangel ist vor allem das Ergebnis niedriger Sonnenexposition mit der Folge einer verminderten Produktion von Vitamin-D in der Haut. Die klassischen Manifestationen des Vitamin D-Mangels sind Störungen im Knochen- und Mineralstoffwechsel. Niedriges Vitamin D ist aber auch assoziiert mit Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Infektanfälligkeit, Krebs und verringerter Lebenserwartung. Mangel an Vitamin D wurde darüber hinaus mit der Prävalenz von Immunerkrankungen wie Asthma und Allergien, Multiple Sklerose, Typ-1-Diabetes, systemischem Lupus erythematodes (SLE) und Morbus Crohn in Verbindung gebracht.

Auszug aus dem Vortrag von Winfried März
https://www.youtube.com/watch?v=9Oox96xWuA0

Rauchen und Demenz

Manfred Weck - Overath

Herr Manfred Weck führt seit dem Jahr 2002 Seminare zur Raucherentwöhnung im Auftrag von Firmen und Krankenkassen durch. Insgesamt 15.000 Seminarteilnehmer haben bisher an seinen Seminaren: „Rauchfrei durch Hypnose“ teilgenommen. Das Ziel des Seminars: In Gruppen von 30 bis 45 Personen, werden die Mitarbeiter der jeweiligen Firmen mittels kognitiver Verhaltenstherapie, Hypnose und Akupunktur vom Rauchen befreit.

Die Vergleichsgruppe: Im gleichen Zeitraum führte Herr Weck, wiederum im Auftrag von Firmen, Ein-Tages Seminare: „Gewichtsreduktion durch Hypnose“ durch.

Bei beiden Gruppen, den Probanden der Raucherentwöhnung und den Probanden der Gewichtsreduktion, wird am Ende des Seminars eine Ohrakupunktur (als Placebo) durchgeführt. Die Probanden bestimmen dabei selbst die jeweilige Intensitätsstufe dieser Akupunktur.

Beim Ablauf der Akupunktur während des Seminars zeigten sich signifikante Unterschiede in der Kognition dieser beiden Gruppen: Im Gegensatz zu den Probanden der Gewichtsreduktion zeigten etwa 30 % der Probanden der Raucherentwöhnung, dass sie unfähig waren, die jeweils gewünscht Intensitäts-Stufe der Akupunktur an den Behandler zu kommunizieren! Ein weiterer Unterschied zeigte sich bei der telefonischen Übermittlung der Adresse
der Seminar-Lokation für „externe“ Seminarteilnehmer! Im Gegensatz zu den Interessenten der Seminare zur Gewichtsreduktion, hatten die Interessenten der Seminare zur Raucherentwöhnung, größte bis allergrößte Probleme, die telefonisch übermittelte Adresse der Seminar-Lokation korrekt und vollständig zu erfassen: bei etwa 20 % der Probanden zur Raucherentwöhnung war dies der Fall. Eine erschreckende Bilanz!

Auszug aus dem Vortrag von Manfred Weck
https://www.youtube.com/watch?v=mmz7AbfZRdo
Das Interview mit Manfred Weck
https://www.youtube.com/watch?v=OjlH0CRJSOw

Sie haben den Kongress für menschliche Medizin 2016 verpasst?

Dann schauen Sie sich doch unser digitales Kongresspaket an!

Stress; Neurodegeneration und Demenz

Prof. Dr. Alfred Wolf - Ulm

Neurodegenerative Erkrankungen (NDE) sind ZNS-Pathologien mit progredientem Niedergang von Neuronen und/oder Netzwerken durch pathologisch-anatomische Veränderungen wie die Bildung von Eiweißfragmenten mit Knäuelbildung, Einschlusskörperchen (ß-Amyloid) und Neurofibrillendegeneration, welche dann zum
Zelluntergang führen. Die häufigsten NDEs sind m.Alzheimer, m.Parkinson und die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung ist die erhöhte Vulnerabilität sensibler ZNS-Areale insbesondere des präfrontalen Cortex, Cingulum, Hippocampus, Striatum, Substantia nigra, sowie der Motoneuronen.

Stress fördert bei entsprechender Disposition die Vulnerabilität von Neuronen. Wiederkehrende Stresslast befördert die Stress-Vulnerabilität mit exzitatorischer Dominanz von Noradrenalin, Glutamat, CRH, sowie Cortisol. Je nach Häufigkeit und Dichte solcher Stressereignisse, meist auf dem Boden einer entsprechenden genetischen oder epigenetischen Prädisposition, manifestieren sich im ersten Schritt psychische Erkrankungen, wie Depression, Angst/Panik-Störungen, Suizidalität und PTBS. Im Laufe der Alterung werden bei gleichzeitiger Zunahme von physischen Alterungsfaktoren (Inflammation, chronische Erkrankungen, Malignome, Diabetes, Hypertonie, Gefäßpathologien) pathogenetische Grundmuster entwickelt, die zusätzlich zur chronischen Stressbelastung, die Manifestation der oben beschriebenen neurodegenerativen Veränderungen steigern. Klinische Studien konnten zeigen, dass Stresseinflüsse das Risiko für die Entwicklung einer Demenz innerhalb von 35 Jahren um den Faktor 1,5-5,2 erhöhen, bei vorangehender Depression oder PTBS deutlich höher.

Auszug aus dem Vortrag von Alfred Wolf
https://www.youtube.com/watch?v=JpQ9XxiA9XE
Das Interview mit Alfred Wolf
https://www.youtube.com/watch?v=TdjFDaolrdM

Oxidativer Stress, 4-HNE und Entzündung bei der Demenzentwicklung

Dr. med. Dirk Lemke - Heidelberg

Die Entstehung einer Demenz wird als multifaktoriell angesehen. Neben einer neurodegenerativen Komponente ist eine fortwährende Entzündungsreaktion maßgeblich am schleichenden Verfall beteiligt. Oxidativer Stress gilt wiederum als möglicher Mitverursacher von entzündlichen Prozessen im Hirn und findet sich zunehmend im Mittelpunkt wissenschaftlichen Interesses. Eine Vielzahl an Supplementen zielen beispielsweise auf eine Reduktion der oxidativen Last ab. Doch was sind die Hauptverursacher von oxidativem Stress innerhalb unseres so anfälligen Organs? Deren Identifikation könnte einen großen Beitrag zur Eindämmung dieser Krankheit leisten!

Auszug aus dem Vortrag von Dirk Lemke
https://www.youtube.com/watch?v=xzZIJ2yIoE4

Wovon lebt unser Gehirn?

Dipl. oec. troph. Ulrike Gonder - Hünstetten

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein – und sein Gehirn nicht ausschließlich von Zucker, wenngleich es eine gewisse Mindestmange an Glukose braucht. Doch Neuronen verwenden auch gerne Laktat zur Energiegewinnung und ihre „Tankstellen“, die Astrozyten, können auch Fettsäuren verwerten. Ein weiterer wichtiger Energieträger für Hirnzellen sind die Ketonkörper Acetoacetat und Beta-Hydroxybutyrat, die in der Leber gebildet werden – entweder aus Nahrungsfett oder Körperdepots. Ist nur wenig Glukose vorhanden, kann das Gehirn bis zu 70 % seines Energiebedarfs durch Ketone decken.

Doch Ketone liefern nicht nur „Brennstoff“, sie wirken darüber hinaus auch neuroprotektiv, antioxidativ und antientzündlich und tragen so zum Schutz des Gehirns gegenüber endogenen und exogenen Stressoren bei. Dies macht sie insbesondere zur Prophylaxe und Verzögerung neurodegenerativer Erkrankungen interessant.

Demenzielle Erkrankungen wie die Alzheimer-Demenz sind auf dem Vormarsch, wenngleich die schlimmsten Zukunftsprognosen nicht einzutreten scheinen. Angesichts des Fehlens heilender Medikamente bleibt die Situation jedoch brisant. Da viele Risikofaktoren für Alzheimer ernährungsmitbedingt sind, kommt der Ernährung eine nicht zu unterschätzende Bedeutung in der Prophylaxe und in der Therapie früher Stadien zu, auch der Ernährung der Hirnzellen.

Auszug aus dem Vortrag von Ulrike Gonder
https://www.youtube.com/watch?v=wVNQrQM4vds

Sie haben den Kongress für menschliche Medizin 2016 verpasst?

Dann schauen Sie sich doch unser digitales Kongresspaket an!

Von der Allianz gegen Demenz hin zur Allianz für eine gesunde Region

Prof. Dr. med. Jörg Spitz - Schlangenbad/Wiesbaden

Bedauerlicherweise liegt der Fokus der Demenzforschung bislang in der „mainstream Medizin“ auf der Therapie der manifesten Demenz. Dabei zeigen die Vorträge dieses Kongresses, dass die Demenz wohl eine generalisierte Stoffwechselerkrankung des Körpers ist, die eben auch das Gehirn betrifft und entsprechend auch reversibel ist – zumindest solange wie keine fortgeschrittene Schädigung bestimmter Nervenzellen des Gehirns eingetreten ist.

Konsequenterweise muss ein effektiver Therapieansatz diese Stoffwechselstörung als Fokus haben und multifaktoriell sein, da auch die Auslöser multifaktoriell sind. Ein solches Konzept ist die Basis für die Arbeit einer effektiven Allianz gegen Demenz. Doch dies alleine reicht nicht aus, da das Wissen um die Zusammenhänge noch nicht bedeutet, dass auch eine praktikable Lösung für die Umsetzung vorhanden ist. Hierzu benötigen wir außer der immer wieder bemühten Verhaltensprävention die wesentlich effizientere Verhältnisprävention. Dies bedeutet, dass wir unsere Lebensverhältnisse (Umwelt) so gestalten, dass sie die Menschen, die dort leben, nicht mehr krank machen.

Auszug aus dem Vortrag von Jörg Spitz
https://www.youtube.com/watch?v=90eitoWo7Lw
Das Interview mit Jörg Spitz
https://www.youtube.com/watch?v=gv0sFesq-30

Auch in diesem Jahr findet der Kongress für menschliche Medizin wieder statt!

Der Themenschwerpunkt in diesem Jahr: Krebserkrankungen

Besuchen Sie uns am 25. und 26. März 2017 auf dem Campus Riedberg der Universität Frankfurt

Achtung Frühbucherrabatte bis zum 26.02.2017!